
Krebsvorsorge & onkologische Nachsorge in Stuttgart Möhringen
Vorsorgeuntersuchungen – Sicherheit durch Früherkennung für Ihre Gesundheit.
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt sind eine wichtige Grundlage, um gynäkologische Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und – falls nötig – zügig weitere Schritte einzuleiten. Im Fokus stehen u. a. Gebärmutterhals-, Brust- und Eierstockkrebs. In unserer Praxis in Stuttgart führen wir die standardisierten Untersuchungen durch und ergänzen sie – je nach persönlicher Situation – um sinnvolle Zusatzdiagnostik. Grundlage bilden die aktuellen Programme und Empfehlungen in Deutschland (z. B. G-BA/KFE-RL, AWMF-Leitlinien).
Unser Vorsorge-Spektrum (ärztlich individuell abgestimmt):
- Klinische Untersuchung des inneren und äußeren Genitals – inkl. Anamnese und Beratung.
- Zervix-Früherkennung:
– im Rahmen des organisierten Programms (z. B. Zytologie ab 20 J.; Ko-Test HPV + Zytologie ab 35 J. im 3-Jahres-Intervall, gemäß G-BA). Details klären wir individuell im Gespräch. - Brust-Selbstwahrnehmung & klinische Brustuntersuchung ab 30 J.; bei Bedarf Mammasonographie (z. B. dichtes Brustgewebe, unklare Befunde).
- Mammographie-Screening (extern organisiert): Anspruch alle zwei Jahre, aktuell 50–75 Jahre (Ausweitung 70–75 seit 1.7.2024 – bundesweite Umsetzung schrittweise). Einladung erfolgt programmgestützt.
- Vaginal-/Transvaginal-Ultraschall als ergänzende Diagnostik.
- Darmkrebs-Früherkennung (Überblick): Wenn keine Koloskopie erfolgt, ist ab 50 Jahren iFOBT alle zwei Jahre vorgesehen (allgemeine Regelung; Details besprechen wir individuell).
Wichtig: Vorsorge ersetzt nicht die ärztliche Abklärung bei Beschwerden. Alle Maßnahmen besprechen wir transparent, inklusive Nutzen, Limitationen und möglichen Alternativen. Es werden keine Heil- oder Erfolgsversprechen gegeben.
Onkologische Nachsorge
Nach einer überstandenen Krebserkrankung begleiten wir Sie strukturiert, einfühlsam und koordiniert in der onkologischen Nachsorge. Ziel ist, Rückfälle frühzeitig zu erkennen, Therapie-Folgen zu begleiten und Lebensqualität zu stärken – im Einklang mit aktuellen Leitlinien. Die konkrete Ausgestaltung hängt immer von Tumorart, Stadium, Vorbehandlungen und Ihren persönlichen Bedürfnissen ab.
Bausteine der Nachsorge (individuell, leitlinienorientiert):
- Regelmäßige Kontrolluntersuchungen inkl. klinischer Untersuchung, ggf. bildgebender/zytologischer Follow-ups – Intervalle und Inhalte richten sich nach Tumorart und Leitlinie.
- Symptom- & Nebenwirkungsmanagement (z. B. Fatigue, Haut/Schleimhaut, Hormonumstellungen), ggf. Einbindung Psychoonkologie, Physiotherapie, Ernährungs- und Bewegungsberatung.Koordination mit Fachdisziplinen (Onkologie, Radiologie, Hausärzt:innen) und – falls sinnvoll – Überleitung in Disease-Management-Programme.
- Lebensstil-Beratung (Bewegung, Ernährung, Schlaf, Stress-/Angstbewältigung) – evidenzbasierte Empfehlungen werden mit Ihnen realistisch und alltagstauglich geplant.
- Ergänzende Verfahren aus der Komplementären Onkologie können – nach individueller ärztlicher Prüfung – zur Unterstützung der Lebensqualität erwogen werden. Kein Ersatz leitliniengerechter Krebstherapien; Nutzen, Risiken und Evidenzlage besprechen wir persönlich.
Hinweis: Nachsorge-Pläne sind persönlich. Wir nehmen uns Zeit, die für Sie passende Frequenz, Untersuchungen und Ansprechstellen festzulegen – ohne Überversprechen, dafür mit klarer Orientierung an anerkannten Leitlinien.
INUA – an Ihrer Seite
- Empathisch & strukturiert: feste Ansprechpartnerinnen, verlässliche Abläufe, offene Kommunikation.
- Leitlinienorientiert & verantwortungsvoll: Entscheidungen auf Basis anerkannter Programme/Leitlinien – transparent erklärt.
- Vernetzt: enge Zusammenarbeit mit onkologischen Zentren, Radiologie, Physiotherapie, Psychoonkologie und Selbsthilfe.
FAQ – Häufige Fragen
Das hängt vom Alter und dem Programm ab (z. B. Ko-Test ab 35 J. alle 3 Jahre). Wir prüfen mit Ihnen, was aktuell empfohlen ist.
Grundsätzlich 50–75 Jahre, im 2-Jahres-Intervall; die Ausweitung 70–75 wird bundesweit seit 2024/25 umgesetzt.
Wenn keine Koloskopie erfolgt, ist iFOBT alle 2 Jahre ab 50 J. möglich – entscheiden wir nach Aufklärung gemeinsam