Zum Hauptinhalt springen

INUA Icon

Ab Januar 2026 – Photobiomodulation in Stuttgart Möhringen bei INUA– Infrarotlicht zur Unterstützung von Zellenergie, Regeneration und Wohlbefinden.

Ab Januar 2026 – Photobiomodulation in Stuttgart Möhringen bei INUA– Infrarotlicht zur Unterstützung von Zellenergie, Regeneration und Wohlbefinden.

Was versteht man unter Photobiomodulation?

Photobiomodulation (PBM) ist ein nicht-invasives Lichtverfahren mit rotem und nah-infrarotem Licht. In unserer Praxis kommt ein medizinisch geeignetes LED-System zum Einsatz, das Licht in definierten Wellenlängen und Leistungen flächig auf die Haut abgibt. Bestimmte Zellstrukturen – sogenannte Chromophore – können dieses Licht absorbieren und damit photobiologische Prozesse auslösen. Ziel ist nicht eine Wärme- oder Verbrennungstherapie, sondern die physiologische Unterstützung zellulärer Abläufe, zum Beispiel der Energiegewinnung (ATP-Bildung) in den Mitochondrien, der zellulären Signalweiterleitung und der Redox-Balance (Gleichgewicht zwischen oxidativen und antioxidativen Prozessen).
PBM gehört zur komplementären, ärztlich begleiteten Unterstützung – sie ersetzt keine leitliniengerechte Diagnostik oder Therapie, kann aber sinnvoll ergänzen, wenn Regeneration, Belastbarkeit oder Haut-/Gewebeprozesse stabilisiert werden sollen.

→ Mehr zu unserem Ansatz: Funktionelle Medizin – Ursachen erkennen, Gesundheit stärken

Wie wirkt PBM – leicht verständlich erklärt

Das Licht der PBM durchdringt – je nach Wellenlänge und Hautbeschaffenheit – die oberen Gewebeschichten. In den Zellen treffen die Photonen auf Strukturen, die Licht aufnehmen können, etwa Bestandteile der mitochondrialen Elektronentransportkette. Dort kann der Lichtreiz biochemische Signale auslösen, die darauf abzielen, Energieprozesse zu stabilisieren, zelluläre Kommunikation zu modulieren und oxidativen Stress auszubalancieren.
Auf Gewebeebene kann dies – je nach Ausgangslage – mit einer Unterstützung der Mikrozirkulation, einem angenehmen Entspannungsgefühl und einem gepflegteren Hautempfinden einhergehen. PBM ist keine Schnell- oder Allheiltherapie; sie wird serienweise angewendet und ärztlich dokumentiert, um Verlauf und Verträglichkeit nachvollziehbar zu halten.

→ Ergänzend sinnvoll: Infusionstherapie in Stuttgart – Mikronährstoffe & Vitamine

Für welche Situationen kann PBM in Betracht kommen?

In unserer Praxis setzen wir PBM unter ärztlicher Aufsicht ein, wenn Patientinnen und Patienten eine sanfte, nicht-invasive Unterstützung wünschen – beispielsweise:

  • in Rekonvaleszenzphasen nach Belastungen oder Infekten, um Erholung und Wohlbefinden zu fördern,

  • bei Erschöpfungszuständen, wenn ein Zellenergie-Fokus (Mitochondrien) im Gesamtkonzept vorgesehen ist,

  • im Rahmen eines funktionellen Trainingsaufbaus (z. B. parallel zum IHHT), wenn Belastbarkeit und Regenerationsmanagement im Mittelpunkt stehen,

  • zur Haut- und Gewebepflege als Teil eines ganzheitlichen Vorgehens.

Wichtig ist die individuelle Prüfung: PBM wird nicht über aktiven Tumorregionen angewendet; bei photosensibilisierenden Medikamenten, unklaren Hautveränderungen, Schwangerschaft/Stillzeit oder akuten Erkrankungen wird vorher ärztlich entschieden, ob und wie PBM in Frage kommt.

→ Passend dazu: Sauerstofftherapie – HBOT, IHHT, Oxyvenierung & CAT

Was zeichnet moderne Systeme in der Photobiomodulation aus?

Bei INUA setzen wir ausschließlich zertifizierte, medizinisch geprüfte Systeme ein, die eine präzise Steuerung von Wellenlänge, Leistungsdichte und Behandlungszeit ermöglichen.
Die von uns verwendete RecoLight Box Elite zählt zu den leistungsstärksten Geräten auf dem europäischen Markt. Sie verfügt über eine Gesamtleistung von 5.500 Watt und 416.000 Infrarot-LEDs, die in fünf exakt definierten Wellenlängenbereichen arbeiten. Dadurch kann das Licht besonders gleichmäßig und gewebeschonend auf große Körperareale wirken – ohne thermische Belastung oder invasive Einflüsse.

Diese technische Präzision ist entscheidend, da unterschiedliche Wellenlängen unterschiedliche Tiefen im Gewebe erreichen. Während kürzere Wellenlängen (rotes Licht) vor allem oberflächliche Zellschichten ansprechen, können längere (nah-infrarote) Anteile auch tieferliegende Strukturen erreichen. Das ermöglicht eine breite Anwendungsspanne – von lokaler Haut- und Gewebepflege bis hin zu regenerativen und energetischen Ansätzen im Rahmen der funktionellen Medizin.

Die Herstellerangaben nennen mögliche physiologische Zielrichtungen wie eine Unterstützung der Zellregeneration, Reduktion von Stressfaktoren, Mikrozirkulationsförderung oder Optimierung des Hautbilds.
Bei INUA achten wir darauf, diese Verfahren ärztlich verantwortet, sinnvoll dosiert und individuell abgestimmt einzusetzen.
Die Behandlung erfolgt stets unter ärztlicher Aufsicht, und alle Parameter (Wellenlänge, Energie, Zeit, Areal) werden dokumentiert und angepasst.


So läuft die Therapie bei INUA ab

Unsere RecoLight Box Elite ist ähnlich einer komfortablen Lichtliege gestaltet, vergleichbar in Form mit einem modernen Solarium – jedoch ohne UV-Strahlung oder Bräunungseffekt.
Während der Sitzung liegt die Patientin oder der Patient entspannt, das Lichtfeld wird aktiviert, und die Bestrahlung erfolgt flächig, nicht punktuell.
Eine Sitzung dauert in der Regel 10 bis maximal 15 Minuten und ist völlig schmerzfrei.
Je nach Zielsetzung empfehlen wir im Regelfall 2–3 Sitzungen pro Woche über 8–12 Behandlungszyklen.
Zur Erhaltung oder präventiven Unterstützung kann eine Auffrischung 1–2 mal pro Monat sinnvoll sein.

Diese Intervalle werden nicht pauschal, sondern individuell festgelegt – abhängig von Hauttyp, Energielevel, Begleiterkrankungen und gewünschtem Behandlungsziel. Die Therapie lässt sich problemlos in ein übergeordnetes Konzept der Funktionellen Medizin integrieren, beispielsweise in Kombination mit einer Infusionstherapie oder Sauerstofftherapie.


Rechtliche Einordnung

Die genannten physiologischen Zielrichtungen der Photobiomodulation beruhen auf herstellerseitigen Angaben und wissenschaftlichen Beobachtungsstudien, deren Ergebnisse nicht in jedem Fall einheitlich belegt sind.
Die PBM wird bei INUA komplementär-unterstützend eingesetzt und ersetzt keine schulmedizinisch empfohlene Diagnostik oder Therapie. Ein Heil-, Wirk- oder Erfolgsversprechen wird nicht gegeben.

Photobiomodulation (PMB) sinnvoll kombinieren – ganzheitliche Konzepte bei INUA in Stuttgart Möhringen

In der Praxis bewährt sich PBM als Baustein in ganzheitlichen Programmen:

  • PBM + IHHT: Während PBM lokal Gewebe- und Zellprozesse unterstützen kann, setzt IHHT über Atemreize systemische Anpassungsimpulse für die Mitochondrien. Zusammen entsteht ein stimmiges Konzept für Belastbarkeit und Erholung.

  • PBM + Infusionen: Wenn Mikronährstoffe (z. B. Antioxidantien, B-Vitamine) intravenös bereitgestellt werden, kann PBM parallel zelluläre Signalwege adressieren – zwei unterschiedliche, sich ergänzende Wege mit physiologischem Fokus.

  • PBM + Oxyvenierung/CAT/HBOT: In Programmen, die auf Mikrozirkulation, Gewebeoxygenierung und Regenerationsmanagement zielen, kann PBM als sanfter flankierender Reiz integriert werden.

Alle Anwendungen werden dokumentiert, individuell angepasst und – wenn es sinnvoll ist – kombiniert, etwa mit den Sauerstofftherapien (HBOT, IHHT, Oxyvenierung & CAT).

FAQs – Photobiomodulation

Ist das wie bei Rotlichtlampen?

Nein, PBM nutzt genau definierte Wellenlängen und Energiedosen.

Ist eine PBM-Sitzung spürbar?

Die meisten Menschen empfinden PBM als angenehm warm und entspannend. Es handelt sich nicht um UV- oder Hitzelicht; die Haut wird nicht verbrannt. Nach der Anwendung kann eine leichte Rötung auftreten, die in der Regel schnell abklingt.

Wie viele Sitzungen sind sinnvoll – und wann merke ich etwas?

PBM wird meist serienweise eingesetzt (z. B. 2–3× pro Woche über 4–6 Wochen). Erste subjektive Veränderungen (z. B. Entspannung, besseres Hautempfinden) berichten manche Personen früh; stabilere Effekte benötigen in der Regel mehrere Wochen. Das Vorgehen stimmen wir mit dir realistisch ab.

Kann PBM mit anderen Verfahren kombiniert werden?

Ja. Häufig kombinieren wir PBM mit Infusionen (Mikronährstoffe), IHHT/HBOT (Sauerstoffverfahren) oder Oxyvenierung/CAT (Mikrozirkulationsfokus). Die Kombination wird ärztlich geplant und an Ziele, Kontraindikationen und Alltag angepasst.

Gibt es Situationen, in denen PBM nicht angewendet wird?

Ja. Nicht über aktiven Tumorarealen; Vorsicht bei photosensibilisierenden Medikamenten; ungeklärte Hautveränderungen müssen zuvor ärztlich beurteilt werden. In Schwangerschaft/Stillzeit entscheiden wir individuell.

Ist PBM Kassenleistung?

In der Regel nein. PBM zählt zur privatärztlichen Selbstzahlerleistung (IGeL). Du erhältst vorab einen transparenten Kostenvoranschlag nach GOÄ.

Photobiomodulation mit Infrarotlicht – zur Unterstützung von Regeneration und Hautgesundheit.